Ein Relikt aus DDR-Zeiten, ist die FKK-Tradition an ausgewiesenen Bereichen am Nordstrand. Noch heute gehört er zu den größten FKK-Stränden Deutschlands.
Die jüngste und wohl verrückteste Prerower Tradition ist das „Anbaden“. An jedem ersten Tag des Jahres stürzen sich waghalsige Darßer und Urlauber in die eiskalten Fluten der Ostsee. Schräge Kostüme und schlotternde Gesichter zu sehen, macht auch den Zuschauern am Ufer Spaß.
Die Termine für traditionelle Feierlichkeiten finden Sie in unserem Kalender.
Traditionen vermitteln ja oft das schöne Gefühl von Beständigkeit. Etwas ist „beim Alten“ und man teilt die Freude darüber in regelmäßigen Abständen. So sind schon unzählige Töchter, Väter und Großväter beim traditionellen Prerower Tonnenabschlagen angetreten. Bei der norddeutschen Variante eines Ritterspektakels, wird ein altes Heringsfass im Vorbeireiten kurz und klein geschlagen. Der Gewinner ist für einen Tag „König“ von Prerow.
Einmal im Jahr wird auch das älteste Bauwerk auf dem Darß mit einem eigenen Fest geehrt: die Seemannskirche. Bei Räucherfisch, Bowle und Livemusik wird gestaunt, geredet und gefeiert. Wenn dieser Abend mit einem großen Lagerfeuer ausklingt, wird es sogar romantisch. In der Weihnachtszeit bietet die Kirche Raum für christliche Traditionen, wie dem aus Schweden stammenden Luciafest.
Die Tonne kann einen Reiter zum König machen, Sandkönig möchte lieber keiner werden. Tonnenabschlagen ist eine alte Tradition in Prerow. © Hämer & Malt
Ob Gott wohl das Schicksal tapferer Seeleute beschützt hat? Zumindest glaubten sie das und zeigten sich dankbar in der alten Seemannskirche. © Hanna Treuger
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